erster January 2nd, 2010
fuer dieses jahr
und eigentlich koennte ich ja wunderbar mit rueckblicken anfangen. aber das liegt mir nicht.
ich versuche denoch ein wenig konstruktive kritik am c2 zu ueben, der ist halt noch frisch.
mein summary zu erst, ich war begeistert, der congress war gut, ich hatte die gelegenheit mit vielen menschen zu reden und habe einiges an sehr interessanten eindruecken mitbekommen und mitgenommen.
alleine die begruessung war sensationell und die werde ich sicher nicht so schnell vergesssen
typischer c3 foo war das man ankommt und egal wer gefragt wird nicht weis aber ne menge meinung abgibt. also habe ich mal angefangen und mir ne meinung zum abgeben zurecht gelegt. das wirklich erste was wir mitbekommen haben war eine wohl mittlere netapp die dort als ftp server gedient hat. sehr schmuckes geraet, aber ein wenig laut fuer unter den fernseher.
wie dem auch sei, es wurde gewartet und angefangen in das dauerdaemmerlicht zu tauchen.
beim opening talk ist mir ein wenig die galle hochgegangen.
first things first, ich fande den ueberwiegend gut, habe aber einen kritikpunkt der mich zum bloggen treibt.
frank erwaehnte kurz die fernsehshow big brother und meinte salop, aber zum glueck werden wir von deren zuschauern nicht regiert. das auditorium hat wie erwartet gelacht und der schnelle lacher war auf der vermeintlich richtigen seite.
ein gedankenfehler ist in dieser wahrnehmung, meiner meinung nach.
leute die big brother schauen beeinflussen die regierung masiv, es sind waehler. und leider ist die gruppe der menschen die das “unterschichtenfernsehen” konsumieren sehr gross und big brother ist imho nur die spitze des eisberges.
es sind sehr sehr viele menschen , und ich glaube diese gruppe ist noch groesser als die beruehmte gruppe der nichtwaehler.
doof an der geschichte sind nun zwei aspekte:
diese menschen bekommen jeden tag einfachste loesungen fuer egal welches proplem praesentiert.
und von leuten die ihnen naivitaet nehmen koennten werden sie nicht ernstgenommen sondern als spotobjekt missbraucht.
ein wenig schade, weil ich glaube das eine datenschutz bewegung nur zu einer buergerbewegung werden kann wenn industriearbeiter, krankenschwestern und Friedhofsgaertner gewonnen werden koennen.
und nien, ich glaube auch da ist nicht alles so schlimm wie es sich nun bei mir anhoert, es gibt viele gute lokale beispiele bei dennen das gelingt, berlin scheint keins zu sein.Tweet
2 Responses
Missi Says:
Ich glaube, man bezog sich bei BB auf Westerwelle, der ja auch schon in den Container zog.
admin Says:
es kann sein das man sich auf westerwelle bezog. dann waere der kommantar das man von solchen menschen nicht regiert wird ein grobe verkennung der realitaet.
das frank rieger so entrueckt ist…. ich hoffe es mal nicht, das waere eher schlecht.